Zurück Interdisziplinäres Forum »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne«
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Referate der 5. Arbeitstagung, 13. – 15. Februar 2004

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Autobiographische Berichte von Konvertiten in den Akten der Inquisition

Michael STUDEMUND-HALÉVY

Handelt es sich bei diesen autobiographischen Zeugnissen um Texte, die mit einer bestimmten Intention und in diesen beiden Fällen jedenfalls vom Konvertiten selbst verfasst wurden, so stellte MICHAEL STUDEMUND-HALÉVY an einem Beispiel eine Quellengruppe vor, in der von den Gerichtsschreibern der Inquisition Aussagen zu Konversionen in beide Richtungen oder Rekonversionen (Denunziationen, Verhöre, Selbstanzeigen) niedergelegt wurden. Rein quantitativ gesehen betreffen diese Quellen überwiegend den iberischen Raum bzw. die Migranten aus diesem Raum, die während der Massentaufen des 15. Jahrhunderts und in deren Folge in einer ganz anderen Intensität vom Thema »Konversion« betroffen gewesen sind. Der seltene Beispielfall, ein junger Italiener, der als Neu-Jude 1623 in Lissabon freiwillig vor dem Inquisitionsgericht erschien, wirft die breitere Frage nach der Bedeutung von Religion und Konversion, nach chronologischen und politischen Kontexten, nach der Attraktivität des iberischen Raumes für »alte« und »neue« Juden auf.

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