Guttkuhn, Dr. Peter

Adresse:

Brahmsstraße 21B
D-23556 Lübeck

Tel. + Fax.: ++49 -0451/594008

Vita:

– Studium der Germanistik und Pädagogik von 1953––55 an der Universität Leipzig
– von 1955––59 Studium der Geschichte, Germanistik, Musikwissenschaft an der FU Berlin
– 1959––62 1. und 2. Staatsexamen Universität Kiel
– seit 1963 Schuldienst in Schleswig-Holstein, Oberstudienrat a. D.
– Promotion 1999 in Hamburg, Dissertation „Die Geschichte der Juden in Moisling und Lübeck. Von den Anfängen 1656 bis zur Emanzipation 1852“

Forschungsschwerpunkte:

– Deutsch-jüdische Geschichte in Lübeck, Moisling und dem Landesteil Holstein im 17. und 20. Jh.

Publikationen:

a) Selbständige Schriften

Guttkuhn, P., Die Geschichte der Juden in Moisling und Lübeck. Von den Anfängen 1656 bis zur Emanzipation 1852, Lübeck 1999 (Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck, B 30) [zugl. Diss. phil. Hamburg 1999]; 2., verbesserte Aufl. Lübeck 2007
–, Die Lübecker Geschwister Grünfeldt, Lübeck : Schmidt-Römhild, 2001
–, Kleine deutsch-jüdische Geschichte in Lübeck, Lübeck: Schmidt-Römhild, 2004
–, Hansestadt Lübeck – 125 Jahre Synagoge, Lübeck: Schmidt-Römhild, 2005

c) Beiträge in Sammelwerken und Zeitschriften

Guttkuhn, P., 150 Jahre israelitische Gemeinde in Lübeck, in: Vaterstädtische Blätter 24, 1973, S. 18––19
—, Zur Geschichte der Juden in Moisling/Lübeck, in: Zeitschrift für die Geschichte der Juden, 10, 1973, S. 169––172
—, Juden in Lübeck. Ein Blick ins Personenstandsregister des Jahres 1875, in: Vaterstädtische Blätter 26, 1975, S. 60––61
—, Juden in Lübeck – vor 100 Jahren, in: Lübecker Beiträge zur Familien- und Wappenkunde 6, 1975, S. 47––49
—, 100 Jahre Israelitischer Frauenverein zu Lübeck, in: Vaterstädtische Blätter 28, 1977, S. 119
—, Vor hundert Jahren: Synagogenbau in Lübeck. Geschichte der jüdischen Gemeinde in Lübeck, in: AUFBAU, New York, Nr. 38, 22. September 1978, S. 24
—, Am 10. Juni 1880: Eröffnung der neuen Synagoge, in: Vaterstädtische Blätter 31, 1980, S. 40––41
—, 100 Jahre Lübecker Synagoge, in: Lübeckische Blätter, 1980, S. 181–182
—, Lübecker Synagoge: Das einzige jüdische Gotteshaus in Schleswig-Holstein, in: Lübecker Altstadt-Journal 2, 1982, H. 3, S. 21
—, 9./10. November 1938: Es geschah (auch) in Lübeck. Der Pogrom gegen die jüdischen Mitbürger, in: Vaterstädtische Blätter 33, 1982, S. 67
—, Die drei Schwestern Grünfeldt. Vom Leben, Leiden und Sterben der Lübecker Juden, in: Vaterstädtische Blätter 34, 1983, S. 84––87
—, Die Zerschlagung der jüdischen Gemeinde, in: Nationalsozialismus in Lübeck 1933–1945. Eine Dokumentation zur Ausstellung im Lübecker St.-Annen-Museum vom 30.1. bis 4.4.1983, Lübeck 1985, S. 108––115
—, ‚Sie sieht nicht sehr jüdisch aus‘. Emma Grünfeldt, eine Lübecker Lehrerin, in: Vaterstädtische Blätter 35, 1984, S. 6–8
—, Verlauf des Pogroms in Lübeck [am 9./10. November 1938], in: AUFBAU, New York, Vol. LV, Nr. 6, 17. März 1989, S. 17
—, Abbele und Malchen. Eine jüdisch-christliche Ehegeschichte aus Moisling und Lübeck, in: Norddeutsche Familienkunde / Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde 38, 1989, S. 639––643
—, Erster Jude in einem staatlichen lübeckischen Amt: Hirsch Alexander, in: Lübeckische Blätter 1990, S. 103––104
—, Abbele und Malchen: Eine jüdisch-christliche Ehegeschichte., in: Der Wagen. Ein lübeckisches Jahrbuch, Lübeck 1990, S. 102––106
—, Hirsch Alexander. Ein Lübecker Jude mit staatlichem Amt, in: Norddeutsche Familienkunde / Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde 39, 1990, S. 92––95
—, Hirsch Alexander. Erster Lübecker Jude in einem staatlichen Amt, in: Geschichte, Politik und ihre Didaktik. Zeitschrift für historisch-politische Bildung 18 (H 3/4), Paderborn 1990, S. 326––329
—, Von Zähnen, Warzen und Leichdörnern – Aus der Praxis des Lübecker Zahnarztes Jacob Levy (1784–1840), in: Lübeckische Blätter 1993, S. 312–313
—, Hirsch Alexander darf nicht heiraten. in: Treffpunkt 3. Lübecker Autoren und ihre Stadt. Lyrik und Prosa. Anthologie des Lübecker Autorenkreises zur 850-Jahr-Feier Lübecks, Lübeck 1993, S. 76––82
—, Intoleranz ‚Im Weinrancken‘ – Lübecks jüdische Gemeinde gewinnt einen Rechtsstreit, in: Lübeckische Blätter 1994, S. 100––101
—, Von Zähnen, Warzen und Leichdörnern. Aus der Praxis des Lübecker Zahnarztes Jacob Levy (1784–1840), in: Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 47, 1994, H. 1, S. 7–9
—, Lübecks jüdische Gemeinde gewinnt einen Rechtsstreit. Intoleranz ‚Im Weinrancken‘, in: Schleswig-Holsteinische Anzeigen, Justizministerialblatt für Schleswig Holstein, 1996, H. 4, S. 98––100
—, Historische Wirklichkeit und liebenswürdige Dichtung. Salomon Lazarus Lewertoff (1810–1898). Ein jüdisches Hochzeitsfest in Lübeck, in: Lübecker Beiträge zur Familien- und Wappenkunde, 1996, H. 40, S. 286––290
—, Der Lübecker Krämer Salomon Lazarus Lewertoff (1810–1898). Ein jüdisches Hochzeitsfest Anno 1872, in: Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde 71, 1996, S. 185––189
—, ‚Dafür sind wir leider Juden‘ Vor 125 Jahren feierte der Lübecker Kaufmann Salomon Lazarus Lewertoff Silberhochzeit. Eine Rückschau auf das Zusammenleben von Juden und Christen in der Hansestadt, in: Lübeckische Blätter 1997, S. 59––60
—, ‚Sie sieht nicht sehr jüdisch aus‘. Leben, Leiden und Sterben der Lübecker Lehrerin Emma Grünfeldt, in: Menora und Hakenkreuz. Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, Lübeck und Altona (1918–1998), hg. von G. Paul und M. Gillis-Carlebach, Neumünster 1998, S. 541––547
–, Der erste Lübecker jüdische Rechtsanwalt: Leopold Jacobsohn (1877–1945) – Demokrat und Republikaner, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 252 (2005), 11, S. 364–366
–, Eheverbot für einen Lübecker Polizisten: eine jüdisch-christliche Liebes- und Rechtsgeschichte, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 253 (2006), 6, S. 190–191
–, Dr. jur. Leo Landau: Rechtsanwalt zwischen Lübeck und Erez Israel, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 253 (2006), 9, S. 288-290
–, Dr.jur. Alfred Cantor (1899-1968): vom Rechtsanwalt und Notar in Lübeck zum Landarbeiter-Pionier in Israel, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 254 (2007), 9, S. 358-359
–, Ludolf Häusler (1892-1979): Vom Rechtsanwalt und Notar in Lübeck zum schwedischen Unternehmer in Uppsala, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 255 (2008), 1, S. 6-7
–, „Der Schwörende leistet den Eid mit erhobenem Zeigefinger der nach außen gekehrten rechten Hand“: der Lübecker (synagogale) Judeneid im 18. und 19. Jahrhundert, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 255 (2008), 2, S. 38-40
–, Dr. jur. Martin Meyer (1878-1966): dramatisches Leben eines Lübecker Juristen und Zionisten, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 255 (2008), 10, S. 347-348
–, Leopold Jacobsohn, Dr. Martin Meyer, Dr. Leo Landau, Ludolf Alexander Häusler und Dr. Alfred Cantor: Lebensskizzen jüdischer Rechtsanwälte in Lübeck und ihr Schicksal in der NS-Zeit, in: Schleswig-holsteinische Anzeigen A 261 (2014), 9, S. 357-366

d) Herausgeber- bzw. Mitherausgebertätigkeit

Liebes, altes, jüd’sches Moisling. Von Eisak Jacob Schlomer 1909 in Lübeck nach einem Vortrag veröffentlicht unter dem Titel: „Erinnerungen aus dem ‚alten Moisling‘ von 1822 – 1860“. Von P. Guttkuhn erneut herausgegeben mit Texterläuterungen, einem Nachwort sowie einer Karte versehen, 1. Aufl. Lübeck 1984; 2. Aufl. Lübeck 1985, 3. Aufl. Lübeck 1988 [In hebräischer Übersetzung von Josef Adler 1989 in Batzra, Israel, erschienen]
–, Charlotte Landau-Mühsam, Meine Erinnerungen, hg. von P. Guttkuhn, Lübeck: EMG, 2010

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