Schlick-Bamberger, Gabriela

Adresse:

Religionsschule »Jeschurun«
Friedrichstraße 27
60323 Frankfurt am Main

Vita:

Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, Politologie und Amerikanistik an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/M.; Magister Artium ebenda; Doktorandin am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt/ M.; Stipendiatin am von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt »Kontinuitäten oder revolutionärer Bruch? Eliten im Übergang vom Ancien Régime zur Moderne« des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz; Stipendiatin der Minerva Stiftung am Richard Koebner Center für Deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem; Volontariat am Jüdischen Museum Frankfurt/M.; dazwischen tätig als Freie Historikerin und Ausstellungsmacherin.

Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig; seit WS 2012/2013 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leiterin der Religionsschule »Jeschurun« der jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main

Dissertationssprojekt: »Die jüdischen Wechselmakler in der Reichsstadt Frankfurt am Main im 18. Jahrhundert«

Forschungsschwerpunkte:

– Rechts-, Wirtschafts-, Kultur-, Alltags-und Sozialgeschichte der Juden in der frühen Neuzeit
– Entrechtungserfahrungen im 19. und 20. Jahrhundert

Ausstellungen:

Leo Baeck – Aus der Wurzel von Rabbinern; »Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt« – Deportationen aus Frankfurt am Main 1942–1945; beide Jüdisches Museum Frankfurt
Hebräischer Buchdruck in Offenbach, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach
»Im Glauben an das Exquisite: Siegfried Guggenheim (1873–1961) – ein jüdischer Mäzen der Buch und Schriftkunst«, am Klingspor Museum Offenbach.

Publikationen (Auswahl):

–G. Schlick, Eine jüdische Elite in Frankfurt am Main im Spannungsfeld von ständischer und bürgerlicher Gesellschaft. Das Beispiel des Wechselmaklers Süskind Isaak Hirschhorn, in: Anja V. Hartmann, Malgorzata Morawiec, Peter Voss (Hg.), Eliten um 1800. Erfahrungshorizonte, Verhaltensweisen, Handlungsmöglichkeiten, Mainz 2000, S. 19–34.
—, Was Johann Wolfgang Goethe hätte sehen können …! Die Judengasse in Frankfurt am Main, in: Annette Weber (Hg.), »Außerdem waren sie ja auch Menschen«. Goethes Begegnung mit Juden und Judentum, Berlin/Wien 2000, S. 47–65.
–—, Jüdische Friedhöfe in Frankfurt am Main, in: www.jewish-online.de, 2001
–—, Jüdische Wechselmakler am Börsenplatz Frankfurt am Main und die Wirtschaftspolitik des reichsstädtischen Rates, in: Rotraud Ries, J. Friedrich Battenberg (Hg.), Hofjuden – Ökonomie und Interkulturalität. Die jüdische Wirtschaftselite im 18. Jahrhundert, Hamburg 2002, S. 102–114.
–—, Frauen in der Judengasse, in: Gisela Engel, Ursula Kern, Heide Wunder (Hg.), Frauen in der Stadt Frankfurt im 18. Jahrhundert, Frankfurt/M. 2002, S. 149–160.
–—, Deportiert aus dem Exil, in: »Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt …« Deportationen aus Frankfurt am Main 1941 – 1945, Ausstellungskatalog, Frankfurt/M. 2004, S. 79–85.
–—, Die Rolle der reichsstädtischen Gerichtsbarkeit in den Alltagsbeziehungen der Frankfurter Juden im 18. Jahrhundert – Widersacher oder neutrale Instanz?, in: Fritz Backhaus, Gisela Engel (Hg.), Die Frankfurter Judengasse. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit, Frankfurt/M. 2006, S. 171–185.
–—, Die Audienzen des Jüngeren Bürgermeisters in der Reichsstadt Frankfurt am Main. Ein Untergericht als Spiegel des reichsstädtischen Alltags, in: Anja Amend, Annette Baumann, Stephan Wendehorst u. Stefan Ehrenpreis: Die Reichsstadt Frankfurt als Rechts- und Gerichtslandschaft im Römisch-Deutschen Reich, München 2008, S. 15–38.
–—, Moritz James Oppenheimer – Industrieller, Rennstallbesitzer, Jude. Ein frühes Opfer des Naziregimes, in: Ismene Deter, Christian Weitzmann: Die Geschichte des Erlenhofs 1908 bis heute (im Druck).
–—, zusammen mit A. Pujari und S. Soltek (Hg.): Im Glauben an das Exquisite. Siegfried Guggenheim (1873–1961) – Ein jüdischer Mäzen der Buch- und Schriftkunst, Weimar 2011, Offenbacher Studien Band 3.
–—, Siegfried Guggenheim und seine Sammlung im Licht der »Jüdischen Renaissance«, in: A. Pujari, S. Soltek, G. Schlick-Bamberger (Hg.), Im Glauben an das Exquisite. Siegfried Guggenheim (1873-1961) – Ein jüdischer Mäzen der Buch- und Schriftkunst, Weimar 2011, Offenbacher Studien Band 3, S. 149–174.
–—, Der Mäzen Siegfried Guggenheim, in: »Gott und die Welt« – Heimatjahrbuch für die Stadt Worms 2012, Worms 2011, S. 26–31.
–—, »Im Glauben an das Exquisite: Siegfried Guggenheim – Ein jüdischer Mäzen der Buch und Schriftkunst«, in: ]of:rot[ – Stadtmagazin des Presseamts Offenbach am Main, September/Oktober 2011, S. 28–32.

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