Zurück Interdisziplinäres Forum »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne«
zurück

Referate der 3. Arbeitstagung, 13.–15. März 2002

 

Aktuell

Tagung 2019

Tagung 2018

Tagung 2017

Tagung 2016

Tagung 2015

Tagung 2014

Tagung 2013

Tagung 2012

Tagung 2011

Tagung 2010

Tagung 2009

Tagung 2008

Tagung 2007

Tagung 2006

Tagung 2005

Tagung 2004

Tagung 2003

Tagung 2002
( 1 ) ( 2 ) ( 3 )

Tagung 2001

Tagung 2000

Publikationen

Kontakt

Namhaft im Geschäft, unsichtbar in der Synagoge. Jüdische Frauen im Spätmittelalter

Martha KEIL, St. Pölten

Im 13. Jahrhundert hat die rechtliche und gesellschaftliche – nicht: sozial-religiöse – Stellung der Frau im aschkenasischen Raum, Frankreich und Italien eine signifikante Verbesserung erfahren, sowohl in judenrechtlicher als auch in jüdisch-rechtlicher Hinsicht (Gerichtsfähigkeit, Mobilität, Bildung, Schutz vor Misshandlung, Erleichterung in gewissen halakhischen Sachzwängen wie z. B. Aguna und Gefangenschaft): Der Grund dafür liegt in ihrer zunehmenden Bedeutung im Wirtschaftsleben von Stadt, Gemeinde und Familie. Auch wenn der Frauenanteil bei den Spitzendarlehen an österreichische Herrscher und Adelige nur etwa ein Zwanzigstel betrug, läßt sich der Status von jüdischen Frauen aus Oberschichtfamilien in Lebensweise und Möglichkeiten durchaus mit adeligen Frauen vergleichen.

zurück zum Programm